Ein Balkonkraftwerk produziert jährlich 400–720 kWh Strom – genug für einen Teil des Haushaltsbedarfs. Eine 5-kWp-Dachanlage produziert 4.500–5.500 kWh pro Jahr. Der Unterschied ist riesig, aber auch die Investition: 500–1.200 Euro beim Balkonkraftwerk gegen 12.000–20.000 Euro bei einer vollständigen Dachanlage.
Für Mieter ist die Entscheidung einfach: nur das Balkonkraftwerk kommt in Frage. Für Hausbesitzer lohnt sich die Dachanlage über 25 Jahre fast immer besser – vorausgesetzt, das Dach ist geeignet und die Ausrichtung stimmt.
Ein Stromspeicher macht nur in Kombination mit einer PV-Anlage Sinn. Er speichert tagsüber produzierten Überschussstrom für die Nutzung abends und nachts. Die Eigenverbrauchsquote steigt von 25–35% auf 60–80%. Bei steigenden Strompreisen verbessert sich die Wirtschaftlichkeit eines Speichers automatisch.
Faustregel: Ein Heimspeicher lohnt sich, wenn der Strompreis über 35 Cent/kWh liegt und die PV-Anlage mindestens 5 kWp hat.
Ein E-Auto als Pendler kombiniert mit einer Solaranlage ist wirtschaftlich besonders attraktiv: Das Auto lädt tagsüber mit günstigem oder kostenfreiem Solarstrom, statt an teuren öffentlichen Ladesäulen. Die jährliche Ersparnis gegenüber einem Verbrenner kann 1.000–1.500 Euro betragen.