Wärmepumpe vs. Gasheizung: Der Kosten-RechnerLohnt sich der Umstieg?
Gib deinen aktuellen Heizverbrauch ein – der Rechner ermittelt sofort, wie viel du mit einer Wärmepumpe sparst, wann sie sich amortisiert und wie viel Förderung du bekommst.
1. Aktuelle Heizung
Steht auf deiner Gasrechnung. 1 m³ Gas ≈ 10 kWh.
Aktuell ca. 10–14 Ct/kWh inkl. Netzentgelt.
2. Wärmepumpe
JAZ 3,5 = typisch für Luft-WP im gedämmten Altbau. JAZ 4,5 = Neubau mit Fußbodenheizung.
Viele Anbieter bieten einen günstigen Wärmepumpentarif (ca. 28–32 Ct/kWh) an.
Mit eigener PV-Anlage kannst du 30–50 % des WP-Stroms kostenfrei selbst erzeugen.
3. Investition & Förderung
Inkl. Montage, hydraulischem Abgleich, Pufferspeicher. Luft-WP: 15.000–25.000 €.
Grundförderung 30 %, +5 % Bonus bei Heizungsaustausch, +30 % Einkommensbonus möglich.
Du zahlst nach Förderung noch 11.700 € Eigenanteil. Antrag beim BAFA vor Vertragsabschluss stellen!
Dein Ergebnis
Ersparnis pro Jahr (+33 €/Monat)
Heizkosten Vergleich / Jahr
Tipp: Kosten weiter senken
Mit einer eigenen Solaranlage deckst du 30–50 % des WP-Stroms kostenlos. Das senkt die Betriebskosten um 200–600 € pro Jahr.
Solaranlage berechnenWärmepumpe oder Gasheizung: Was ist günstiger im Altbau?
Der Heizungstausch ist für viele Hausbesitzer die größte finanzielle Entscheidung der nächsten Jahre. Unser Kosten-Rechner vergleicht deine aktuellen Gaskosten direkt mit dem zukünftigen Strombedarf einer Wärmepumpe. So siehst du sofort, ob und wie stark deine monatlichen Heizkosten nach dem Umstieg sinken.
Heizkosten vergleichen: Die Bedeutung der Jahresarbeitszahl (JAZ)
Ob sich eine Wärmepumpe im Altbau lohnt, hängt massiv von der Effizienz ab. Die Jahresarbeitszahl (JAZ) gibt an, wie viele Einheiten Wärme aus einer Einheit Strom gewonnen werden. Bei Fußbodenheizungen liegt dieser Wert oft über 4,0, bei klassischen Heizkörpern im Altbau meist bei 3,0 bis 3,5. Du kannst diese Parameter in unserem Rechner individuell anpassen, um ein absolut realistisches Bild deiner zukünftigen Heizkosten zu erhalten.
Förderung und Amortisationszeit der Wärmepumpe berechnen
Dank der staatlichen BEG-Förderung sinken die Anschaffungskosten für eine neue Wärmepumpe drastisch. Unser Rechner berücksichtigt diese Zuschüsse und ermittelt die exakte Amortisationszeit. So hast du volle Kostentransparenz und weißt genau, wann die Ersparnis bei den Heizkosten die initiale Investition überholt hat.
Wie funktioniert der Wärmepumpen-Rechner?
Der Kernmechanismus ist die Jahresarbeitszahl (JAZ). Eine Wärmepumpe mit JAZ 3,5 erzeugt aus 1 kWh Strom 3,5 kWh Wärme. Das macht sie so effizient: Sie "kauft" Wärme aus der Luft oder dem Erdreich, statt sie direkt zu erzeugen.
Die Berechnung im Detail: Strombedarf = Jahresheizverbrauch ÷ JAZ. Bei 20.000 kWh Gasverbrauch und JAZ 3,5 benötigst du nur noch 5.714 kWh Strom. Multipliziert mit dem Strompreis (z. B. 32 Ct/kWh) ergibt das 1.829 €/Jahr – verglichen mit 2.400 € für Gas (bei 12 Ct/kWh).
Der Solarstromanteil reduziert den Netzbezug: Wer 40 % seines WP-Stroms selbst erzeugt, zahlt für diesen Teil effektiv 0 €/kWh. Das ist der stärkste Hebel für langfristige Wirtschaftlichkeit.
Lohnt sich eine Wärmepumpe im Altbau ohne Fußbodenheizung?
Das ist die meistgestellte Frage beim Thema Wärmepumpe – und die Antwort ist differenzierter als oft dargestellt. Entscheidend ist die Vorlauftemperatur: Je niedriger sie ist, desto effizienter arbeitet die Wärmepumpe.
| Gebäude / Situation | Vorlauftemperatur | Typische JAZ | Eignung |
|---|---|---|---|
| Neubau, Fußbodenheizung | 35–40 °C | 4,0–5,0 | ✅ Ideal |
| Gut gedämmter Altbau, FBH | 40–45 °C | 3,5–4,0 | ✅ Sehr gut |
| Altbau, gedämmte Heizkörper | 45–55 °C | 2,8–3,5 | ✓ Gut |
| Altbau, ältere Heizkörper | 55–65 °C | 2,2–2,8 | ⚠️ Bedingt |
| Unsanierter Altbau, hoher Bedarf | > 65 °C | < 2,0 | ❌ Unwirtschaftlich |
Faustformel für den Altbau: Wenn dein Heizenergieverbrauch unter 80 kWh/m²/Jahr liegt (steht im Energieausweis), ist eine Wärmepumpe in der Regel wirtschaftlich. Bei höherem Verbrauch sollte zuerst gedämmt werden – das verbessert sowohl die JAZ als auch die Förderquote.
Heizungsförderung 2026: Welche Zuschüsse gibt es?
Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) fördert den Einbau von Wärmepumpen im Rahmen der Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG). Die Förderstruktur 2026:
Maximale Förderung: 70 % der förderfähigen Kosten, bis zu einem Höchstbetrag von 30.000 € (also max. 21.000 € Zuschuss). Wichtig: Der Antrag muss zwingend vor Unterzeichnung des Liefer- und Leistungsvertrags beim BAFA gestellt werden.
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Wärmepumpe + Solar = maximale Unabhängigkeit
Mit einer eigenen Photovoltaik-Anlage deckst du 30–50 % des Wärmepumpen-Stroms kostenlos. Berechne jetzt, wie viel eine Dachanlage in deiner Situation bringt.
Wärmepumpe: Die wichtigsten Fakten
Eine Wärmepumpe erzeugt aus 1 kWh Strom 3–5 kWh Wärme – das nennt sich Jahresarbeitszahl (JAZ). Bei einer JAZ von 3,5 und 35 Cent/kWh Strom sind die effektiven Heizkosten 10 Cent/kWh Wärme. Eine Gasheizung mit 85% Wirkungsgrad kostet bei 10 Cent/kWh Gas ca. 11,8 Cent/kWh Wärme. Schon heute ist die Wärmepumpe in den meisten Fällen günstiger im Betrieb.
Die BAFA-Förderung 2026 bezuschusst bis zu 70% der Investitionskosten für einkommensschwache Haushalte und 35–55% für alle anderen. Bei einer typischen Anlage (15.000–25.000 Euro) reduziert sich der Eigenanteil auf 6.000–13.000 Euro – oft ähnlich wie eine neue Gasheizung.
Entscheidend für den Erfolg: Wärmepumpen arbeiten am effizientesten bei niedrigen Vorlauftemperaturen (35–45°C). Fußbodenheizung ist ideal. Gut gedämmte Altbauten mit großen Heizkörpern können ebenfalls gut funktionieren – ein Heizlastgutachten lohnt sich.