Für Hausbesitzer

Dach-Solaranlage Planer: Ertrag & Wirtschaftlichkeit

Berechne den Jahresertrag, die Amortisationszeit und den Return on Investment deiner geplanten PV-Anlage – mit realistischen Korrekturfaktoren für Ausrichtung, Dachneigung, Region und optionalem Speicher.

Anlage dimensionieren

Alle Parameter anpassen

Anlagenleistung7 kWp

Benötigte Dachfläche: ca. 46 m²

2 kWp20 kWp
Dachneigung30°
0° (flach)60° (steil)

Kosten & Preise

An eigene Angebote anpassen

Installationskosten1.700 €/kWp

Inkl. Wechselrichter und Montage

1.000 €2.500 €
Dein Strompreis0.36 €/kWh
0,22 €0,60 €
Einspeisevergütung8.2 Ct/kWh

EEG 2026 ca. 7,5–8,5 Ct/kWh

5 Ct15 Ct
Eigenverbrauchsanteil30 %

Ohne Speicher typisch 25–35 %

10 %80 %

Stromspeicher einplanen

Optional, erhöht Eigenverbrauch

Berechnung basiert auf 950 kWh/kWp/Jahr Basis-Ertrag für Mitteldeutschland, angepasst durch Ausrichtungs-, Neigungs-, Verschattungs- und Regionalfaktoren. 25-Jahres-Projektion mit 0,45% Degradation und 2% Strompreisanstieg p.a.

Deine Anlage auf einen Blick

7 kWp · live berechnet

Jahresertrag

6.650

kWh/Jahr

Vorteil / Jahr

1100

€ (Ersparnis + Vergütung)

Amortisation

10.8

Jahre

Investitionsübersicht

PV-Anlage (7 kWp × 1.700 €)11900 €
Gesamtinvestition11.900 €

Ertragssplit

Eigenverbrauch (30%)1.995 kWh

spart 718 € Stromkosten/Jahr

Netzeinspeisung (70%)4.655 kWh

bringt 382 € Vergütung/Jahr

25-Jahres-Projektion

Inkl. Degradation & Strompreissteigerung

Gesamt-Ertrag (netto)

29.769

nach Wechselrichtertausch

Return on Investment

+150 %

auf Gesamtinvestition

CO₂-Einsparung pro Jahr

2.8 t

(2.793 kg · dt. Strommix)

Tipp: Speicher erhöht den Nutzen deutlich

Mit einem 5 kWh-Speicher steigerst du deinen Eigenverbrauch von 30% auf ca. 50%. Aktiviere die Speicher-Option oben und sieh den Unterschied.

Dach-Solaranlage 2026: Alles zur Wirtschaftlichkeit

Eine Dach-Solaranlage ist eine der wenigen Investitionen, die gleichzeitig Energiekosten senkt, den CO₂-Fußabdruck reduziert und den Wert einer Immobilie steigert. Wer 2026 eine PV-Anlage installiert, profitiert von historisch niedrigen Modulpreisen bei gleichzeitig hohen Strompreisen – eine Kombination, die die Wirtschaftlichkeit so gut macht wie nie.

Die richtige Anlagengröße wählen

Für einen durchschnittlichen 4-Personen-Haushalt mit 4.000 kWh Jahresverbrauch empfehlen sich 5–7 kWp. Als Faustregel gilt: Jahresverbrauch ÷ 900 = empfohlene kWp-Leistung.Wer ein E-Auto lädt (+ ca. 2.000–3.000 kWh/Jahr) oder eine Wärmepumpe betreibt (+ 3.000–5.000 kWh/Jahr), sollte 10–15 kWp einplanen.

Lieber etwas größer dimensionieren: Durch den starken Preisverfall sind Module günstig, und mehr Leistung bedeutet mehr Eigenverbrauch, höhere Vergütung und besseren ROI über die Lebensdauer.

Ausrichtung und Neigung: Wie viel macht es aus?

Ein Süddach mit 30–35° Neigung ist optimal und wird mit 100% Ertrag bewertet. West- oder Ostdächer erreichen ca. 82% des Ertrags – immer noch wirtschaftlich sinnvoll. Nordseiten werden nur genutzt, wenn keine anderen Alternativen vorhanden sind (ca. 50% Ertrag).

Ost-West-Anlagen haben einen Vorteil: Sie verteilen die Produktion gleichmäßiger über den Tag (morgens Ost, abends West) und erhöhen so den Eigenverbrauchsanteil ohne teuren Speicher.

Eigenverbrauch maximieren: Der Schlüssel zur Wirtschaftlichkeit

Selbst verbrauchter Solarstrom ist ~35–40 Cent/kWh wert (gesparter Netzbezug). Eingespeister Strom bringt nur ca. 8 Cent/kWh Vergütung. Der Eigenverbrauch ist damit 4–5× wertvoller als die Einspeisung.

Strategien zur Maximierung: Spülmaschine und Waschmaschine tagsüber laufen lassen, Warmwasserspeicher tagsüber aufheizen, E-Auto tagsüber laden (Wallbox mit PV-Steuerung), Stromspeicher für abendlichen Verbrauch.

Kosten und Preise für Solaranlagen 2026

Die Preise für Solaranlagen sind seit 2020 um über 40% gefallen. Aktuelle Richtwerte für schlüsselfertige Anlagen inkl. Wechselrichter, Montage und Anmeldung:

  • 5 kWp: 8.500–12.000 €
  • 10 kWp: 14.000–20.000 €
  • 15 kWp: 19.000–27.000 €
  • Speicher (10 kWh): 6.000–12.000 € zusätzlich

Wichtig: Mehrere Angebote einholen! Die Preisspanne zwischen teuren und günstigen Installateuren beträgt oft 20–30%. Qualitätsmäßig gibt es wenig Unterschied bei Tier-1-Modulen.

Synergie mit E-Auto und Wärmepumpe

Eine Dachsolaranlage entfaltet ihr volles Potenzial erst in Kombination mit einem E-Auto oder einer Wärmepumpe. Das E-Auto nimmt tagsüber überschüssigen Solarstrom auf – günstiger als an öffentlichen Ladesäulen (0,35 € vs. 0,45–0,80 €/kWh). Eine 10-kWp-Anlage kann ein E-Auto mit 15.000 km Jahresfahrleistung fast vollständig mit Solarstrom versorgen.

Modulpreise auf 25-Jahres-Tief
Strompreise auf Allzeithoch
Immobilienwert steigt um 3–7%
MwSt. auf Module weiterhin 0%

Häufige Fragen zur Dach-Solaranlage

Dimensionierung, Kosten, Wirtschaftlichkeit und rechtliche Fragen.